Der evangelische Friedhof Plau am See
Ein Ort der Stille und des Gedenkens

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„Fürchte dich nicht,
denn ich habe dich erlöst.
Ich habe dich
bei deinem Namen gerufen;
Du bist mein.“

Jesaja 43, Vers 1

Ausgehend von der Stadtgründung Anfang des 13. Jahrhunderts bis in das Jahr 1800 hinein war das Gelände rund um die Kirche St. Marien Hauptbegräbnisstätte der Stadt Plau. Außerdem fanden auch innerhalb der Kirche Begräbnisse statt.
Der heutige Friedhof „vor dem Steintor“ ist am 29. September 1800 geweiht worden. Durch mehrfache Erweiterungen – zuletzt 1887 – wuchs die Fläche von 0,8 auf 4,2 Hektar an mit Platz für mehr als 5.500 Erdbestattungen. Seit 1893 wird der Friedhof von der evangelischen Kirchgemeinde St. Marien verwaltet.
Zahlreiche Bäume, teils seltene Pflanzen, Vögel und andere Tiere unterstreichen den Parkcharakter des Friedhofes, machen ihn auch zur Stätte der Erholung vom Alltagsge-schehen. Bänke laden zum Verweilen ein.
Der Friedhof in seiner Gesamtheit, sowie 15 einzelne Grabstätten, bzw. Grabmäler und Kapellen sind als Denkmal des Landkreises Parchim eingetragen. Weitere ca. 40 Grabstätten und Grabmale werden von der Friedhofsverwaltung als besonders schützenswert erachtet.

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Erdbestattung
Erdbestattungen im Sarg gelten auch heute noch als die klassische Form der Bestattung, auch wenn ihre Zahl in den vergangenen Jahren stark zurückgegangen ist.
Möglich sind Beisetzungen in Wahl- oder Reihengrabstätten, alternativ seit 2008 auch im Rasenwahlgrab mit Grabstein. Für Wahlgrabstätten stehen weite Bereiche des Friedhofes zur Verfügung. Das Nutzungsrecht von 25 Jahren kann bei diesen Gräbern verlängert werden.
Reihengräber werden dagegen nur für einzelne Beisetzungen vergeben. Ihr Nutzungsrecht endet nach 25 Jahren.

Urnenbeisetzung
Die Urnenbeisetzung hat zunehmend an Bedeutung gewonnen. Urnengräber werden ebenfalls als Wahl- oder Reihengräber vergeben. Urnenwahlgräber sind für die Beisetzung von 2 Urnen vorgesehen. Als Ruhefrist gelten ebenfalls 25 Jahre.

Gemeinschaftsanlagen
Der Friedhof Plau bietet Gemeinschaftsanlagen für Erdbestattungen und Urnenbeisetzungen. Es sind Reihengräber, sogenannte Rasengräber. Auf Grabtafeln sind jeweils 10 bzw. 16 Namen Verstorbener eingetragen. Ein zentraler Platz bietet Möglichkeiten zum Abstellen von Blumen.
Neu angeboten werden Gemeinschaftsgrabstätten zur Beisetzung einer begrenzten Zahl von Särgen, bzw. Urnen. Ein gemeinsames Grabmal verzeichnet Namen und Lebensdaten. Die Plätze werden pflegeleicht bepflanzt. Diese Grabplätze befinden sich in den Grabfeldern zwischen individuell angelegten Wahlgräbern.

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Grabpflege
Für die meisten Angehörigen der Verstorbenen ist die Grabpflege nicht nur notwendige Mühe, sondern vielmehr auch aktive Trauerbewältigung. Man tritt an die Gräber, lässt die Gedanken in Erinnerung schweifen, spricht ein stilles Gebet, findet Ruhe und innere Einkehr.
Wer das Grab seiner Lieben aus den unterschiedlichsten Gründen nicht pflegen kann, muss nicht fürchten, dass das Grab verwildert. Wir übernehmen gern auch die Grabpflege. Die Leistungen reichen von einfach bis intensiv, mit und ohne Blumenpflanzung. Wir beraten Sie gern.

Ausführliche Informationen und Beratung rund um den Friedhof erhalten Sie in der Friedhofsverwaltung.